Thank You, Ma’am!

wirdrei

Getaggt mit , , , , ,

Edle Worte …

… als neuer Menüpunkt.

Überlegte schon seit längerem, Worte und Umschreibungen zu erfassen, die – aus irgendeinem Grund – etwas in mir auslösen. Das kann die Begeisterung über den Wortklang oder die Bedeutung sein, die Anordnung der Silben oder Buchstaben … aber auch Emotionen, die mit den Worten verbunden sind, ohne sich davon abzuleiten.

Am besten natürlich: Mehreres davon.

To be erweitert …

Getaggt mit , , ,

Thank You, Sir!

klagenichtkaempfe

Getaggt mit , , , ,

Bonjour Tristesse

Bonjour Tristesse

Getaggt mit , , ,

TitelWie keine andere versteht sie es, seinen eregierten Penis zu liebkosen.

Zur Fellatio begibt sie sich zumeist in eine knieende Position an einer Seite des Bettes, auf dessen Kante er sich setzt, mit gespreitzten Beien, die Füße auf dem Zimmerboden, das Becken leicht nach vorne geschoben, seinen Oberkörper abgestützt auf den Ellenbogen.

Mit der Spitze ihrer Zunge fährt sie – beginnend an der Wurzel, direkt über dem Hodensack – langsam den Schaft entlang, hinauf zum Vorhautbändchen, welches sie mit präzisen Bewegungen umkreist. So überträgt sie ihren Speichel mit zwangloser Verspieltheit auf sein Glied, verteilt das Sekret im Bereich der Penisspitze und bereitet ihn so auf behutsam auf ihre weitere Zuwendung vor.

Ihre rechte Hand knetet währenddessen seinen Hodensack, zieht daran, nur um die Hoden im nächsten Moment mit leichtem Druck wieder aneinander zu pressen. Spielt mit ihnen; zärtlich, fürsorglich fast.

Umschließt die Eichel mit Ihren Lippen, saugt daran wie an einem Kirschlolli aus dem Automaten.

Lollipop Lollipop,
She’s gonna make
That lolli pop

Sanft zunächst, dann zunehmend fordernd nimmt sie seinen Penis in ihren Mund auf, mit der Zunge weiter das Frenulum stimulierend.

Unterdessen widmet sich ihre linke Hand dem immer heftiger pulsierenden Glied, umfasst den Schaft, spannt die, durch die Erektion ohnehin straffe Haut im Bereich der Eichel weiter – und steigert so im Zusammenspiel mit der rechten Hand den Druck auf seinen Hodensack.

Dann: Kontrollierte, gemessene Kopfbewegungen. Langsam, nur wenige Zentimeter vor und zurück, vor und zurück. Vor und zurück.

Vor.

Zurück.

Dabei erhöht sie kontinuierlich die Kraft ihrer – den Penis umschließenden – Lippen, den Druck ihrer Zunge auf Vorhautbändchen und Schaft.

Steigert die Frequenz ihrer Kopfbewegungen, achtet jedoch weiter darauf, das Glied nur einige Zentimeter in ihren Mund eindringen zu lassen.

Als sie spürt, dass er ejakulieren wird, löst sie ihre Hände ruckartig, drückt ihren Kopf entschlossen nach vorne und stößt seinen Penis so komplett in ihren Rachen.

Er kontrahiert heftig, rhythmisch; sein Körper zittert stark. Sperma spritzt in großen Schüben in ihre Kehle.

Sie schluckt.

Fühlt seinen Orgasmus, behält sein Glied währenddessen ganz in ihrem Mund, solange, bis die Kontraktionen ersterben und die Erektion verebbt.

Danach nimmt sie den erschlafften Penis in eine Hand und befasst sich nochmals liebevoll mit seiner Eichel.

Nascht die letzten Spermareste aus ihm heraus.

Annie aime les sucettes,
Les sucettes à l’anis.
Les sucettes à l’anis d’Annie
Donnent à ses baisers
Un goût ani-Sé.

Lorsque le sucre d’orge
Parfumé à l’anis
Coule dans la gorge d’Annie,
Elle est au paradis.

 

Mrs.McH möge es mir verzeihen. Das Wort, es ging nicht mehr aus meinem Kopf, seit ich dieses Buch-Cover zum ersten Mal erblickte. Visueller Mensch der ich nun einmal bin, waren die Buchstaben in Gedanken sofort und unwideruflich rearrangiert. Blutschande … Lutschbande.

Der Rest … Assoziationen.

Vielleicht ist es nun weg, das Wort. Aus meinem Kopf.

Getaggt mit , , , , ,

Ode an Etwas

 
 
 
 
 
Unzeit
 
 
 
 
Nichtort
 
 
 
vitagenznetsixE
 
 
Plötzlich: Lautmalerei. Chaotisch zunächst, dann geordneter, geregelt. Gleichmäßig anschwellend, mehr und mehr mit Stimme versehen – Rezitative, Arien, Chor. Begleitet durch einen Basso continuo in akkordischer Ausführung. Haydn Gott ruft – zur allerersten Morgenröte.

Erschafft die Erde.

7 Tage hat er dafür gebraucht, im Großen und Ganzen, schenkt man Mythologie und Überlieferung … Glauben. Zumindest als Anhänger der christlichen Gotteslehre.

Kurz danach dann: Der Mensch, mit Adam und Eva als inzestuöser Speerspitze unserer ruhmreichen Spezies. In Folge – der ganze Rest.

Genesis. Reality Soap Welt.

Sündenfall. Hass, Liebe, Krieg und Tod. Vergebung und Vergeltung.

Seitdem, immerdar im Grunde: Repetition.

Textrenner

Meinen Myokardinfarkt hatte ich am 05. November 2009, im Alter von 41 Jahren. Ich erinnere mich noch gut an diesen Tag. Den gemeinsamen Ausflug; Sonntags in den Park mit meiner Frau und unserem ersten Kind.

Wir spazieren gerade einen schmalen Waldpfad entlang und unser Sohn rennt lachend auf mich zu. Er hält einen Stock – umfunktioniert zum Schwert – in seiner kleinen Hand und plappert aufgeregt vom soeben ausgetragenen Gefecht mit einem Baum. Seine Gestik, seine Mimik, alles an ihm strahlt Lebendigkeit in reiner Form aus. Unbändiges Wachstum.

Seine hastig vorgetragene Geschichte erreicht ihren Höhepunkt, als extremer Schmerz jäh meinen gesamten Oberkörper erfasst und mich – begleitet von einem heftigen Schweißausbruch – auf den Waldboden zwingt. Ich fühle mich als würde, wie durch eine gigantische Presse, innerhalb eines Sekundenbruchteils sämtliche Luft aus meiner Lunge gedrückt.

Zusammengekrümmt, auf allen vieren kauernd, kotze ich unserem (in seiner Erzählung innehaltenden) Sohn direkt vor die Füße. Kippe dann zur Seite, rolle auf den Rücken und blicke schwer atmend in windbewegte Baumkronen. Das Rauschen in meinen Ohren vermischt sich mit dem Rauschen der Blätter.

Erbrochenes vermischt sich mit Erdreich.

Meine Existenz beginnt, sich mit dem Äther zu vermischen.

Unser Sohn betrachtet mich mit kindlicher Neugier. In seinen Augen vermischt sich Belustigung mit steigendem Unverständnis.

Meine Frau beugt sich über mich. Sagt mir etwas, dass ich nicht verstehe. Mein Blick wird unscharf.

Dunkelheit vermischt sich mit Licht.

Ich verliere das Bewusstsein.

Textrenner

In den Tagen und Wochen der Genesung begann ich zum ersten Mal in meinem bis dato von atheistischen Anschauungen geprägten Leben über die mögliche Existenz einer allmächtigen, allgegenwärtigen Entität nachzudenken.

Gott – besser: Eine vage Vorstellung von Gott – trat auf den Plan.

Textrenner

Zumindest in einem Aspekt ähneln sich sämtliche Glaubensrichtungen: ‘Danach’ ist besser als ‘Jetzt’. Was in einem interessanten Widerspruch zur landsläufigen Meinung steht, das ‘früher alles besser’ war …

Die Frage, die man sich in diesem Zusammenhang stellen muss, ist: WARUM sind alle religiösen Weltbilder so zukunftsorientiert oder – im Umkehrschluss – so Jetzt-verneinend? Anders ausgedrückt: Impliziert nicht der Wunsch beziehungsweise die Vorstellung eines besseren Lebens nach dem Tod, dass das gerade gelebte Leben alles andere als gut ist?

Bilder von Fanatikern, von Fanatismus, tauchen vor meinem inneren Auge auf: Ein in seinen Grundfesten gequälter Mensch, der die Welt als sündenverstopfte Abschlussprüfung auf seinem Weg zum ultimativen Job erachtet.

Harfespieler auf Wolke 7. Fuck yes, baby!

Textrenner

Ich mochte mein Leben. Ich mag mein Leben. Sieht man von den unzähligen verpassten Chancen ab, den ‘Was-wäre-wenn’s; all der Kohle, die nicht verdient, all den Mösen, die nicht beglückt wurden … verläuft es bisher ziemlich überragend.

Jedoch, der Infarkt hat es gezeigt: Dieses Leben, es vergeht. Die Maschine, die meinen Geist beflügelt, verschleißt. Nutzt sich ab, kontinuierlich; ist schon lange abgeschnitten von jeglicher Nachschubversorgung.

Was bleibt, ist der Wunsch, dass die eigene Existenz nicht unwiderbringlich endet. Vollends ausgelöscht, aus dem universellen Ganzen getilgt, zu Nichts wird.

Wie es scheint, eröffnet das Universum zwei Optionen. Ein ‘Geh aufs Ganze’ kosmischen Ausmaßes, quasi. Entweder der schwerlich beleg- aber ebenso schwerlich widerlegbare Weg des Glaubens. Oder die atheistische Überlegung der Wissensweitergabe an den Nachwuchs – bevor das eigene Wissen in Vergessen diffundiert.

Danke, Jörg: Ich wähle Tor Nummer 2! Zu nebulös erscheint der Gedanke ans paradiesische Himmelreich …

Allerdings: Auch im weltlichen Ansatz entdeckt man bei genauerer Betrachtung Risse im Fundament. Der Wissensübertrag an kommende Generationen – er ist verbunden mit Schwund und Verlust. Im schlimmsten Fall unwiderbringlich. Ganz im Gegenteil zum Kollektivgedächtnis jeglichen Götterglaubens.

In Ewigkeit, Amen!

Deshalb ist sie da, die Erkenntnis: Die Hoffnung, dass etwas – irgend etwas – weitergeht, wenn die Fleischlichkeit endet; dass die Seele transzendiert und nicht durch das Ersterben elektrochemischer Impulse ausgelöscht wird, erweist sich als mächtige Kraft hinter jedem göttlichen Glaubensbekenntnis.

Textrenner

Indes: Von meinem persönlichen Standpunkt aus betrachtet weist Götterglaube mehrere fundamentale Probleme auf.

Zunächst, wie zuvor beschrieben: Man muss sich darauf einlassen. Unlogik annehmen, Widerspruch akzeptieren.

Nicht sonderlich einfach für Menschen, erzogen in einer technisierten, naturwissenschaftlich-logischen Welt. An den Mann auf der Wolke oder einen achtarmigen Kriegsgott zu glauben erscheint nicht mehr oder weniger sinnvoll, als an den Weihnachtsmann. Oder an eine Teekanne

Hat man diesen allerersten Schritt gewagt, lässt man also ein Gutteil Logik fahren und bewegt sich herunter vom Festland Rationalismus, hinauf auf das dünne Eis Glaube, steht das eigentliche Dilemma erst bevor: Welchen Glauben glaube ich? Welche Form nimmt mein Glaube an?

Monotheismus oder Monolatrie?

Polytheismus gar?

Zugegeben: Der Mehrzahl der Gläubigen bleibt diese Entscheidung – zunächst einmal (möglicherweise ihr ganzes Leben lang) – erspart. Ihr Weltbild (somit auch, ihr Feindbild …) wird Ihnen de facto ‘in die Wiege’ gelegt. Glauben hängt von Erziehung ab; Erziehung wiederum in hohem Maße von Fremdbestimmung.

Aus diesem Grund ist Glauben eng mit Überzeugung verwoben.

Die Symbiose aus beiden Verhaltensmustern erzeugt (hier, erneut, dieses Wort): Fanatismus.

Es scheint, als wollten Menschen glauben, um zu hassen. Hassen, um zu lieben. Lieben … um zu leben?

Leben, um zu glauben.

Der Kreis schließt sich. Ich betrachte die unterschiedlichen Glaubensrichtungen, vergleiche sie miteinander, beobachte Konflikte und erkenne: Götterglauben widerlegt sich selbst, durch seine eigene, stringente Mythologie, die keinen anderen Glauben neben sich zulässt. Nur dass es eben unzählige dieser stringenten Mythologien gibt … die nebeneinander existieren?

Diese Betrachtung wiederum ist vollzogen unter dem Aspekt einer übergreifenden ‘Weltlogik’.

Deshalb strande ich zwangsläufig bei der Frage: Darf ich unlogisches logisch analysieren?

Textrenner

Was nicht bedeutet, dass ich keine Götter verehre. Verdammte Scheisse, wie definiert sich ‘Gott’ überhaupt?

Er, es, ist tatsächlich mehr als Symbolik, Opfer und spirituelle Hingabe, mehr als Leben nach dem Tod – sowohl im Rahmen von Religion als auch in der Metaphysik. Ganz allgemein bezeichnet der Begriff eine ‘höhere Macht’ …

Doch, doch – ich glaube.

An die Fotze; lockend, safttriefend vor Geilheit. Göttin der Gier.

An Produkt, Dienstleistung, Service. Gott des Konsums.

An den vorbehaltlos offenen Blick meines Sohnes, direkt ins Zentrum meiner Seele. Götter im Hier und Jetzt.

An Hedonismus. An Moral und Amoral.

An ‘Jeder bekommt, was er verdient’.

Daran, dass das Leben explodiert – manchmal: Dir mitten ins Gesicht.

Glaube am Arsch.

Glauben ist alles!

Ich glaube an Leid und Tod, an Leidenschaft und Ekstase. An Libertinage und Holocaust der menschlichen Rasse. Verursacht durch den Menschen selbst.

Ja. Ich glaube!

A God

Not a person
nor a thought

This is it
My last resort
The place where I fuck my virtual whores

My hideaway
My refuge

Where I mentally bleed
Bodily bleed

Mindfully excavate my
creative seed

My empire state of mind

The place where I wasted my youth

Eye for an eye
a tooth for a tooth

 

Kenne deine Götter!

 

Getaggt mit , , , , , , ,

Tove Lo – Herzbruch mit Anspruch

I eat my dinner in my bathtub
Then I go to sexclubs
Watching freaky people gettin’ it on
It doesn’t make me nervous
If anything I’m restless
Yeah, I’ve been around and I’ve seen it all

I get home, I got the munchies
Binge on all my Twinkies
Throw up in the tub
Then I go to sleep
And I drank up all my money
Days get kinda lonely

You’re gone and I gotta stay
High all the time
To keep you off my mind
Ooh-ooh, ooh-ooh
High all the time
To keep you off my mind
Ooh-ooh, ooh-ooh
Spend my days locked in a haze
Trying to forget you babe
I fall back down
Gotta stay high all my life
To forget I’m missing you
Ooh-ooh, ooh-ooh

Pick up daddies at the playground
How I spend my daytime
Loosen up the frown,
Make them feel alive
I’ll make it fast and greasy
I’m on my way to easy

You’re gone and I gotta stay
High all the time
To keep you off my mind
Ooh-ooh, ooh-ooh
High all the time
To keep you off my mind
Ooh-ooh, ooh-ooh
Spend my days locked in a haze
Trying to forget you babe
I fall back down
Gotta stay high all my life
To forget I’m missing you
Ooh-ooh, ooh-ooh

Staying in my play pretend
Where the fun, it got no end
Ooh
Can’t go home alone again
Need someone to numb the pain
Ooh

Bemerkenswerte Aussage.
Bemerkenswerte Produktion.
Bemerkenswerte Frau.

Sehen, hören, staunen:
 

 

Getaggt mit , , , , ,
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 38 Followern an

%d Bloggern gefällt das: