Von Fragen und Stöcken …

Ich bin unerfahren, wenn es um die – in meinen Augen etwas schrullige – Eigenart von Bloggern geht, andere mit mehr oder minder intimen Fragen zu konfrontieren und deren Beantwortung zu erbitten. ‚(Blog-)Stöckchen werfen‘ nennt sich das und es gibt diverse Regeln, wie ich soeben beim er-googeln feststelle …

So denn. Wahrscheinlich bin ich ein schlechter Stöckefänger und meine Antworten sind zu knapp – darüber steht jedoch nichts in diesen wunderbaren Regeln.

Hast Du vor dem Bloggen schon geschrieben? Wenn ja, wie und wo? Nein, überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil hat mich der Blog (das Blog?) beziehungsweise das Lesen anderer Blogs erst dazu veranlasst. Auch jetzt schreibe ich nur sporadisch und es fällt mir äußerst schwer – das ist mangelnder Übung und Routine sowie meinem ausgeprägten Perfektionismus-Drang zuzuschreiben.

Wenn nein – warum hast Du angefangen? Teile des Ganzen finden sich in der Beantwortung der vorangegangenen Frage. Dazu kommt: Theoretisch lassen sich Gefühle in Schriftform spontaner ausdrücken / festhalten / darstellen, als das in visueller Form möglich ist. Schreiben ist jedoch nur ein Teil dieses Blog – dieser stellt ein ‚öffentliches Kreativarchiv‘ meiner diversen Hirnfürze dar.

Wie wichtig ist Dir, dass gelesen wird, was Du schreibst? Mir ist vor allem wichtig, dass wenn etwas von mir gelesen wird, ich dazu Feedback bekomme – ob positiv oder negativ ist egal, solange es konstruktiv ist. Obwohl ich mir selbst widerspreche (beziehungsweise eine mögliche Antwort kenne): Ich verstehe Blog-Folger nicht, die mit dem ‚gefolgten‘ Blog nicht interagieren … wieso folgen sie dann? Die mögliche Antwort ist natürlich: Mangelnde Zeitkontingente oder sich verschiebende Prioritäten.

Welches Frühstücksei darf es für Dich sein? Rührei mit eingerührter Milch, plus gebratenem Speck und frischer Petersilie obenauf.

Dinner for Two oder Communal Table im Restaurant? Ersteres, definitiv.

Wohin reist Du am liebsten und warum? In Gedanken an die Orte, die ich bisher nicht real bereisen konnte. Wenn ich darüber nachdenke, haben bisher nur zwei Orte die an sie gesetzten Erwartungen erfüllt: London und Santorin.

Welcher Superheld wärst Du? Und warum? Der Hulk. Unbegrenzte Wut, unbegrenzte Stärke. Batman ist ebenfalls sehr cool – laut klassischer Definition jedoch kein Superheld.

Wie feierst Du Deinen Geburtstag? Wenn es sich einrichten lässt: Gar nicht. Wenn es sich nicht vermeiden lässt: Im Kreis der Familie.

Was wolltest Du immer mal lernen und hast es noch nicht getan? Und warum nicht?
1. Aktzeichnen und -malen – kein entsprechendes Kursangebot der VHS in meiner Region, Privatkurse sind mir zu teuer.
2. Musikinstrument spielen – ich empfinde mich mittlerweile als zu alt dafür … was zusammen mit ‚zu wenig Zeit‘ wohl zwei Scheinargumente sind, weil ich letzten Endes zu faul bin, meinen Arsch hochzubekommen.

Wie wurde Dein bester Freund eben dies? Und warum ist er es immer noch? Ein langfristiger Prozess des Kennenlernens, der Annäherung aufgrund gemeinsamer Interessen, der Akzeptanz der Tatsache, dass auch Unterschiede und unterschiedliche Auffassungen Freundschaft definieren – und der gegenseitig gewährten Freiheit im Umgang miteinander. Es hilft wahrscheinlich, dass wir (größtenteils) den gleichen Humor teilen.

Ich brauche Ideen für ein Buffet ohne Besteck. Was empfiehlst Du mir? Tapas, genauer: Albóndigas (Hackfleischbällchen), Boquerones fritos (Frittierte Sardinen), Chipirones a la andaluza (Frittierte kleine Tintenfischchen), Ciruelas (Pflaumen im Speckmantel) und Pollo al ajillo (Hühnchen in Knoblauch).

Vielen Dank an Madame Lila für die Stöckchen. Wenn ich es recht verstehe, muss ich jetzt nominieren … Ich beschränke mich auf 3 weitere Blogs – und bin nicht böse, wenn die Betreiber ihre Teilnahme verweigern.

Mrs.McH – The obvious choice … eine der wenigen, die mir was zu sagen hat hier.

Lara – Weil ich ihren Lifestyle Blog einfach mag.

Maya – Weil sie so viele Kreativitäten besitzt … und mehr Aufmerksamkeit bekommen soll!

In diesem Sinne.

Textrenner

Nachtrag 2 (vor Nachtrag 1, ja, seltsam …): Ich entdeckte gerade eben noch den offen geäußerten Wunsch nach Beantwortung weiterer Fragen. Wenn schon dann denn schon:

Was ist der Schlüssel in deinem Leben? Das Wissen um meine persönlichen Gefühle.

Welche Bedeutung hat die Liebe? Die Liebe (oder andere Emotionen, die dafür gehalten werden) ist verantwortlich für die gesamte Menschheitsgeschichte. Nicht weniger als alle Taten, die Menschen getan haben, tun und noch tun werden, geschehen aus Liebe zu irgendjemand oder irgendetwas.

Für was würdest du vom Sofa aufstehen? Für vieles. Definitiv aber, um aufs Klo zu gehen.

Beschreibe ‚Orgasmus‘? Erhöhte Durchblutung, Kontraktion. Anspannung, Entspannung. Loslassen, Fallenlassen.

Nenne drei Gegenstände, die dir wichtig sind! Ein Stift und Papier. Essen und Trinken. Ja, das sind 4. Papier kann gestrichen werden.

Warum macht es für dich Sinn zu bloggen? Um Gedanken aus dem Kopf bekommen … und die Meinung mehr oder weniger fremder Menschen einzuholen.

Ergänze den Satz ‚Literatur ist …‘ in andere Welten zu diffundieren.

Ist schreiben für dich eine Notwendigkeit? Wenn ja warum? Tatsächlich, ganz simpel – nein.

Beschreibe dich in 5 Worten Desillusioniert lebensfroh, kreativ, nordisch, sarkastisch.

Was begeistert dich? Zwanglosigkeit. Eine laue Brise, die morgens von draußen sanft über die Nase streicht, die man im Bett liegend nach oben reckt. Gute Comics. Gute Kunst im allgemeinen. Vieles, vieles mehr.

Was empfiehlst du? Aktuell: Nowhere Men.

Textrenner

Nachtrag: Die Fragen zum kopieren wären wohl nicht schlecht … Ich ändere ein paar, da mich Essen nicht sonderlich interessiert.

Hast Du vor dem Bloggen schon geschrieben? Wenn ja, wie und wo? Wenn nein – warum hast Du angefangen?

Wie wichtig ist Dir, dass gelesen wird, was Du schreibst?

Spielst du gerne? Wenn ja, was? Wenn nein, warum nicht?

Welche Kunst berührt dich und warum?

Wohin reist Du am liebsten und warum?

Welcher Superheld wärst Du? Und warum?

Wie feierst Du Deinen Geburtstag?

Was wolltest Du immer mal lernen und hast es noch nicht getan? Und warum nicht?

Wie wurde Dein bester Freund / Deine beste Freundin eben dies? Und warum ist er / sie es immer noch?

Wenn du ein Ereignis ungeschehen machen könntest – welches wäre das und warum?

Was ist der Schlüssel in deinem Leben?

Welche Bedeutung hat die Liebe?

Für was würdest du vom Sofa aufstehen?

Beschreibe ‚Orgasmus‘?

Nenne drei Gegenstände, die dir wichtig sind!

Warum macht es für dich Sinn zu bloggen?

Ergänze den Satz ‚Literatur ist …‘

Ist schreiben für dich eine Notwendigkeit? Wenn ja warum?

Beschreibe dich in 5 Worten

Was begeistert dich?

Was empfiehlst du?

 

28 Gedanken zu „Von Fragen und Stöcken …

          1. Albondigas selber zu machen, ist mir noch nicht erfolgreich gelungen. Fisch per se, inklusive Meeresfrüchte, sind bei mir nciht auf dem Speiseplan… Ciruelas werde ich mir genauer anschauen, weil ich das spannender finde als Datteln. UND aufgrund Deines Tapas-Anstubser werde ich Salzmandeln rösten… ;-) Danke :-)

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  1. Oh da habe ich nun aber eine Menge zu schreiben!
    Jetzt wo ich gelesen habe, dass du gerne Feedback bekommst und Leute die Folgen ohne viel zu kommentieren nicht ganz verstehen kannst, fühle ich mich etwas schlecht, weil ich doch eher selten kommentiere und der Typ Mensch bin,der gerne zuguckt, anstatt selber etwas beizutragen haha

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  2. 1. Ich hasse dich. Wegen diesem Stöckchen.
    2. Wenn überhaupt: Ich will ganz konkrete Fragen vorgegeben bekommen: ohne Larifari und ohne dass sie bei mir ein „Schönes-Wetter-heute“-Gefühl auslösen. Kannst dich ja mit der lila Lady zusammen tun, die ich wegen ihrem Stöckchenwurf 3. ebenfalls hasse.
    4. „Beschreibe dich in 5 Worten: Desillusioniert lebensfroh, kreativ, nordisch, sarkastisch.“
    Was ein fehlendes Komma für eine Macht haben kann, unglaublich, oder?
    5. „The obvious choice“ -> sehr gute Wortwahl!
    6. „Beschreibe ‘Orgasmus’? Erhöhte Durchblutung, Kontraktion. Anspannung, Entspannung. Loslassen, Fallenlassen.“ Diese Reihenfolge… Was stimmt mit dir nicht?? ;-)
    7. Gute Nacht

    Gefällt 2 Personen

        1. Den Teil hat der Herr in der „Anweisung der schrulligen Eigenart von Bloggern“ überlesen – dass es durchaus ein kreatives Element hat, wenn man sich seine eigenen Fragen ausdenken muss …. :-)

          Einem devoten Menschen „Leck mich“ als Drohung entgegenzuwerfen, ist aber vielleicht äh kontraproduktiv :-)
          Ichmeinjanur…. :-)

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          1. Hmm ich habe das so verstanden als ‚dürfte‘ man nur im Detail abändern:

            ‚… Die in den Artikeln der Teilnehmern behandelten Fragen sind vom Initiatior vorgegeben und werden von den weiteren Teilnehmern kopiert. Hierbei kann es im Laufe der Zeit zu Veränderungen kommen, das Grundgerüst bleibt jedoch das selbe …‘

            Gefällt 1 Person

          2. Wie Du der deutliche Aufforderung von MrsMcH entnehmen kannst, sind neue Fragen mit „Veränderungen“ gemeint, die jedoch im gleichen Grundgerüst bleiben (Danke und Link an den Nominator, 11 Fragen beanworten, 11 eigene Fragen, nominieren… )

            :-)

            Aber ich will nichts gesagt haben, ich habe auch schon gegen jede der Regeln verstoßen… ;-)

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        2. Ich tue mich noch schwer mit der Definition der ‚gescheiten‘ Fragen … Gib mir ein Beispiel (das ich der Fairness wegen natürlich direkt beantworte).

          Ansonsten schrubte ich ja: Kein Muss. Verstehe ich; ich verweigere mich ja selbst ständig und fortlaufend irgendwas.

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          1. Was ist schlimmer, etwas nicht zu schaffen, oder es nie zu probieren?

            Nur durch Fehler lernt man. Wieso haben wir dann so viel Angst davor welche zu machen?

            Würdest du dein eigenes Leben um ein jahr verlängern, wenn dieses Jahr einer anderen Person, die du niemals treffen wirst, abgezogen wird? Wie würdest du dich entscheiden, wenn du wüsstest, wem das Jahr abgezogen wird?

            Wie oft schaust du dich am Tag im Spiegel an?

            Was ist dir wichtiger als Liebe?

            Gefällt 2 Personen

  3. Sympathische Antworten ^^
    Ich drück mal auf den Follow-Button und warne gleich mal vor, dass ich, je nach mir zustehender Zeit und „Leerer Kopf vs. Explosives Mitteilungsbedürfnis“-Schwankungen, oft nur auf den locker-flockigen Gefällt-mir-Button drücke.
    Aber nicht immer.
    Wenn auch sehr spät: vielen Dank für das Kommentar auf meinem Blog – ich muss immer noch lächeln, wenn ich es lese und frage mich immer noch, was an meinem seltsamen Geschreibsel nicht zu verstehen ist :D Wenn du mich aufklären magst, wäre das sicher interessant, wenn nicht, habe ich weiterhin was zum Rätseln ^^ Hat beides was für sich.
    Ansonsten… liebe Grüße in die Novembernacht :)

    Gefällt 1 Person

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