Sticks and Stones …

might break some bones.

Mrs.McH war unbefriedigt, als es um die Beantwortung gewisser Stöckchen-Fragen ging. Daraus hervor gingen mehrere Fragen, zu deren Beantwortung ich mich verdingte sowie das meinerseitige Verfassen … erm … gehaltvoller Fragen!?

Nachfolgend Mrs.‘ Fragen, beantwortet; gefolgt von meinen Ergüssen.

Mrs.McH, darfst die Fragen gerne weiterreichen!

TextrennerWas ist schlimmer, etwas nicht zu schaffen, oder es nie zu probieren? Etwas nicht zu schaffen. Das Gefühl des Misserfolgs, des Scheiterns; des Erkennens und Begreifens eines unereichbaren Zieles ist in meinen Augen weitaus herzzerreißender und mächtiger als die vage Ahnung einer verpassten Chance.

Ja, ich bin mir der Tatsache bewusst, dass ich die Fragebedeutung invertiere.

Nur durch Fehler lernt man. Wieso haben wir dann so viel Angst davor welche zu machen? Weil ‚lernen‘ nicht nur bereichert, sondern ebenso großen Schmerz bedeuten kann. Die meisten Menschen haben Angst vor Schmerz …

Würdest du dein eigenes Leben um ein jahr verlängern, wenn dieses Jahr einer anderen Person, die du niemals treffen wirst, abgezogen wird? Wie würdest du dich entscheiden, wenn du wüsstest, wem das Jahr abgezogen wird? Ich verstehe diese Frage so, dass das eigene Leben um genau ein Jahr verlängert werden könnte!? Die Antwort in diesem Fall: Nein. Womit sich die zweite Frage erübrigt. Könnte dieser Vorgang beliebig oft wiederholt werden, müsste ich meinerseits mehrere Fragen beantwortet bekommen, um eine eindeutige Entscheidung treffen zu können.

Wie oft schaust du dich am Tag im Spiegel an? Ein- bis dreimal.

Was ist dir wichtiger als Liebe? Freiheit.

TextrennerHat dein Leben einen Sinn?

Wenn du ein Ereignis (irgendeines) ungeschehen machen könntest, welches wäre das? Und warum genau dieses?

Woran glaubst du?

Welcher ist dein größter Makel?

Dir wird ein Tag absoluter strafrechtlicher Immunität gewährt, den du selbst bestimmst – du kannst 24 Stunden lang tun und lassen, was du willst. Welchen Tag wählst du? Wie verlebst du diesen Tag?

Schreiben bedeutet für dich …?

Welcher war der bislang glücklichste Moment deines Lebens und warum?

Welcher war der bislang traurigste Moment deines Lebens und warum?

Welches Handeln birgt größere Verantwortung und warum: Leben zu geben – oder zu nehmen?

Wo ich gerade davon rede … Wenn du wählen müsstest, entweder die gesamte Menschheit auszulöschen oder 50% davon, zufällig bestimmt (es kann dich treffen) – wie würdest du entscheiden?

18 Gedanken zu „Sticks and Stones …

  1. Da hast du wirklich ein paar sehr interessante Fragen niedergeschrieben.

    Bei deiner Antwort „Was ist schlimmer, etwas nicht zu schaffen, oder es nie zu probieren?“ musste ich leicht schmunzeln. Ich finde es viel schlimmer, nie etwas probiert zu haben und mit diesem ewigen Fragezeichen herumzulaufen, als zu wissen, ich habe es wenigstens versucht und kann mich dann anderen „Träumen“ widmen. Andererseits kann ich verstehen, dass manches Wissen eine große Last sein kann und bei Nichtwissen hat man beinahe unendliche Möglichkeiten der Träumerei offen… das hat durchaus was. Da sind Menschen wohl sehr unterschiedlich. Immer wieder faszinierend ^^

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  2. Mrs.McH, die keine Bloggerin im klassischen Sinn ist (!) und sich bzgl. der Preisgabe persönlicher Informationen auf ihrer Seite eher bedeckt hält, verweigert sich zunächst der Beantwortung von 15 (in Worten: fünfzehn) Fragen. Mir ging es vor allem darum, dass du dein Wort hältst.

    Ich bin aber geneigt, die ein oder andere Frage zu beantworten, sobald du meine Rückfragen zu einigen deiner Aussagen beantwortet hast. Diese werde ich in Kürze stellen. Hier und vorab nur eine: Lautet die Regel nicht, dass du alle deine hinzugefügten Fragen zunächst selbst beantworten musst? Falls nicht, tu das mal besser, denn dann habe ich sie soeben dahingehend geändert.

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          1. MrsMcH – Gesendet am 05.11.2014 um 03:51

            „Aber ich habe doch gar kein Höschen…
            Hm. Ich bin kein Blogger. Hm. Aber Baby, ich tu’s. Auf meine Weise. Hm. Ganz spontan in ein paar Tagen…“

            Das hier :-)

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    1. Bitte sehr:

      Hat dein Leben einen Sinn? Ja, als Teil eines ökologischen Systems.

      Wenn du ein Ereignis (irgendeines) ungeschehen machen könntest, welches wäre das? Und warum genau dieses? Meine Zeugung. Obwohl das in hohem Maß fatalistisch klingt – wenn ich wählen könnte, ich hätte lieber nicht existiert. Die durch mich verbrauchten Energien hätten sinnvoller genutzt werden können. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass diese Aussage kein Mitleid erzeugen möchte.

      Woran glaubst du? An Realität. An Fantasie. Und daran, dass beide einander schaffen. An die Macht von Werten. An die Macht des Glaubens.

      Welcher ist dein größter Makel? Die unorthodoxe Paarung meiner beiden Eigenschaften ‚Trägheit‘ und ‚Perfektionismus‘. In Kombination sorgen diese immer wieder dafür, dass ich mich in Lebenssituationen wiederfinde, in denen ich mich niemals befinden wollte.

      Dir wird ein Tag absoluter strafrechtlicher Immunität gewährt, den du selbst bestimmst – du kannst 24 Stunden lang tun und lassen, was du willst. Welchen Tag wählst du? Wie verlebst du diesen Tag? Ich würde an einem Tag, an dem ich mich rundum gesund fühle, einen Mord begehen.

      Schreiben bedeutet für dich …? Realität. Fantasie. Die Verquickung von beidem.

      Welcher war der bislang glücklichste Moment deines Lebens und warum? Der erste Sex. Ich fühlte mich absolut frei, gelöst … männlich.

      Welcher war der bislang traurigste Moment deines Lebens und warum? Der Tod meines Großvaters mütterlicherseits. Er war ein so herzensguter Mensch.

      Welches Handeln birgt größere Verantwortung und warum: Leben zu geben – oder zu nehmen? Tatsächlich muss man in beiden Fällen in gleichem Maße verantwortungsvoll handeln.

      Wo ich gerade davon rede … Wenn du wählen müsstest, entweder die gesamte Menschheit auszulöschen oder 50% davon, zufällig bestimmt (es kann dich treffen) – wie würdest du entscheiden? Ich würde die gesamte Menschheit auslöschen.

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          1. Auch hier widerspreche ich Dir und schwinge nochmal das Nudelholz. Mag‘ sein, dass man ist, wie man ist. Die Chance zur Veränderung hat jeder.
            Der Eine nutzt sie, der andere ergibt sich seinem Schicksal.

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