Blogging University from Hell – Tag 4 bis Tag 7

Tach!

Ich rutsche mal durch die im Titel genannten Tage und Aufgaben der University oder besser: der WordPress Happiness Engineers.

Aufgabe Tag 4

 

Do a basic stats analysis to help you create an editorial calendar for the next 30 days.

 

Netterweise erklärt die eMail, wo und wie man dies erledigen kann; den Bereich kenne ich auch schon. Die Begründung, wozu eine solche Analyse dient, erscheint logisch (‚Give ‚em what they want!‘ ist die plakative Überschrift) – bringt mich allerdings keinen Schritt weiter, da meine Besucherzahlen so gering sind. Laut WordPress oder genauer: laut deren Happiness Engineers ist das egal… jedoch: Alle Erkenntnisse, die gewonnen werden wollen, kann ich nicht gewinnen.

Meistgeklickte Themen? Keine Ahnung, es wird alles gleich wenig geklickt.

Gibt es Veröffentlichungen, deren Erfolg dich erstaunt? Nope.

Bestimmte Tage oder Zeiten mit besonders hoher Besucherfrequenz? Nope.

Oft verwendete Suchbegriffe? No search terms recorded.

Von den Ergebnissen soll ich einen Redaktionsplan für den kommenden Monat ableiten. Erm, jaaaa… Ich weiß nicht. Irgendwie kommt mir das wie ‚Pferde vom Schwanz her aufzäumen‘ vor. Das einzige, was ich erkenne ist, dass ich so, wie ich bisher verfahren habe, meine selbstgesteckten Ziele nicht erreichen werde. Also läuft es wohl auf diesen Vorschlag heraus:

If you didn’t create a posting frequency goal, that’s fine, too. Brainstorm some new post ideas and plan when to publish them.

 

Aufgabe Tag 5

 

Integrate a feature to draw traffic to your older content like a widget, related posts, or a “Best of” page.

 

Geschehen. ‚Related Posts‘ gab es vorher schon, zudem ist der Unendlichkeits-Scroll abgeschafft und zuunterst auf der Seite finden sich nun ein paar Klick-Möglichkeiten zum ‚guten Stoff‘, ins Archiv – und zu den letzten vier Blogs, denen ich folgte.

Habe ich schon erwähnt dass ich Zweifel daran hege, inwiefern solche Maßnahmen eine höhere Zahl aktiv kommentierender Besucher generieren?

Aufgabe Tag 6

 

Pick one social network you’ll use to help grow your blog. Then, outline a plan for how you’ll use it.

 

Zusammengefasst wird aufgezeigt, wie man außerhalb der WordPress Community – in einem anderen ‚Social Network‘ – für Bekanntheit sorgen soll… hachje. Been there, done that – mit Facebook. Ich habe nahezu alle Anregungen seitens WordPress oder genauer: seitens deren Happiness Engineers, über einen Zeitraum von ca. einem Jahr auf Facebook vollzogen. Blog-Beiträge dort publizieren, aktiv kommentieren, ‚liken und sharen‘ hier, da und dort in der Vorhölle, die sich Facebook nennt… ohne Erfolg. Das ist auch der Grund, warum ich es habe einschlafen lassen.

Nö, hilft mir nicht weiter. Habe aber dennoch die ‚Publicize‘-Funktion erneut aktiviert – meine WordPress-Beiträge werden automatisch auf Facebook mit veröffentlicht. ‚Share This‘ Buttons sind eh schon aktiv… und so nutzlos ungenutzt wie ein Kropf.

Aufgabe Tag 7

 

Create a recurring blogging event on your site, and/or make plans to attend a blogging conference.

 

Möglicherweise verstehe ich die Aufgabe nicht richtig. Was ich meine zu verstehen ist, dass ich entweder an einer ‚realen‘ Blogger-Konferenz, einem Treffen irgendeiner Art, teilnehmen – oder ein thematisch zu meinem Blog passendes virtuelles ‚blogging event‘ initiieren soll…

Ich klickte auf einen Link, der mich zu einer Anleitung zum Erstellen eines solchen Event führte:

https://dailypost.wordpress.com/2013/09/11/organizing-blogging-events/

und dachte so: Ach nööö.

Dabei belasse ich es auch mal. Allerdings verstehe ich jetzt endlich, woher diese ganzen ‚Aufgaben‘ kommen, die diverse Blogger stetig erfüllen (beliebt ist zum Beispiel das Vorgeben einer Wortserie und das Verfassen mehrerer Texte dazu).

Ich muss gestehen: Damit könnte ich tatsächlich Aufmerksamkeit ziehen (sofern das Thema interessant ist; man wird nämlich in irgendeiner öffentlichen Event-Liste publiziert) – der hohe zeitliche und organisatorische Aufwand schreckt mich jedoch ab bzw. machen die Durchführung für mich aktuell unmöglich.

 

22 Gedanken zu „Blogging University from Hell – Tag 4 bis Tag 7

  1. Also wenn man das von außen liest, ist da Selbstmitleid und Resignation und Unlust. Und somit die Antwort auf die Frage von Tag 1 eigentlich schon gegeben, wenn es um die Zukunft des Blogs geht.

    Am Ende des Tages ist es eben eine Frage von Lust, die bei Dir motiviert wird durch Erfolg von außen (Traffic, Reaktionen etc.)

    Vielleicht ist genau das der Unterschied, die Krux oder der Schlüssel zum Erfolg: Blogge für Dich :-)

    Und ja, alles technische, alle Aufgaben dieses Kurses können helfen :-)
    Aber nicht über Nacht und nicht ohne Aufwand – vielleicht auch nicht ohne Verbiegen.

    Ich pack‘ mal den Oberlehrer aus am Beispiel SocialMedia – dazu muss man das wollen, damit das funktioniert – viiiiel Zeit reininvestieren, bis es zu einem ROI kommt. Und evntl muss man generell Dinge, Themen, Niveau benutzen/betreten, die nicht immer den eigenen Ansprüchen genügen.
    „Give them what they want“ umfasst etwas, was – meines Erachtens – eben nicht Deins ist :-)

    Und hier schließt sich ein unlogisch klingender Logischer Kreis:
    Du müsstest Dich und Dein Blog thematisch wahrscheinlich dem „Publikumsgeschmack“ anpassen und dann müsstest Du Dinge kreieren, die gar nicht so sehr „Du“ bist. Du müsstest sehr viel mehr Zeit investieren, die Du nicht hast/investieren willst. Und selbst dann kann es einfach sein, dass Dein Geschmack (jetzt) nicht die Massen trifft.

    Wenn das Dein Ziel ist, wäre das schade.

    MEINE Meinung ist: Wenn alleine einem anderen Menschen gefällt, was ich poste, dann habe ich doppelt gewonnen.
    Ich Blogge für mich, schreibe für mich. Ich freue mich über jede Interaktion, erwarte sie aber nicht und bin nicht demotiviert, wenn nichts passiert. Meine Motivation ist eine andere.

    Ich bin aber auch kein Künstler wie Du.

    Wahrscheinlich kämpfe ich deswegen so sehr für das Überleben dieses Blogs.

    Denn mir würde was fehlen.
    Und ich war schon immer Stolz drauf, nicht Mainstream zu sein :-)

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    1. Habe heute morgen dreimal mit einer Antwort angefangen, war alles unbefriedigend. Deshalb versuche ich es mal mit Fakten.

      1. Ich bekomme das Maß an Feedback, welches mein Einsatz (und meine Themenwahl) im Rahmen dieses Blog verdient. Allerdings ist mir das zu wenig.

      2. Mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen gelingt mir nicht oder ich investiere dahingehend zu wenig – und letztliche habe ich wenig Lust auf die Maßnahmen, die dafür scheinbar erforderlich sind.

      Ergo macht es wenig Sinn, der University weiter aktiv zu folgen. Ich schaue, welche Vorschläge noch geliefert werden, aber weiterhin umsetzen werde ich nicht zwingend.

      Was den Blog angeht… löschen werde ich ihn nicht, regelmäßig posten allerdings auch nicht (mehr – habe ich das eigentlich jemals?).

      Zumindest das habe ich mitgenommen: Besinne dich darauf, WARUM du blogst – und blogge nicht um des bloggens Willen.

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      1. Korrekt! :-)
        Und mäkel nicht an Situationen rum, die Du ändern könntest, die Arbeit aber nicht machen möchtest :-)
        Und wenn die University „nur“ diese beiden Erkenntnisse gebracht hat – dann ist das doch schon ein Erfolg und Du bist weiter als davor :-)

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        1. Hm. So gesehen darf man natürlich an gar nichts rummäkeln, weil man prinzipiell alles ändern könnte – nein, kein Philisophier- oder Diskussionsbedarf… ;)

          Ich möchte nochmals betonen, dass meiner Auffassung nach das Ändern der Situation dennoch nicht das gewünschte Ergebnis bringen würde.

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          1. Zumindest an den Dingen, die man selbst in der Hand hat sie zu ändern? Nö, darf man schon – mal. Aber dann muss man tatsächlich entweder agieren oder akzeptieren :-)
            Sieh‘ es wie bei dem Wunsch dünner zu sein. Ich kann jammern und seufzen und mäkeln – am Ende liegt es an mir. Bringe ich den Einsatz für eine Konfektionsgröße 36 mit? Werde ich die Opfer bringen wollen? Und natürlich die Frage, ob ich dann glücklich oder zufrieden (-er) wäre.
            Und die Antwort darauf ist bis heute „Nein“ – ergo hörst Du mich eben nicht an der Ist-Situation rummäkeln. Ich weiß, dass ich sie ändern könnte ,-)

            Aber es ist dennoch Dein Blog und natürlich kannst Du sagen und machen und mäkeln wie Du willst – aber die Sicht von außen ist eben, wie in vielen Fällen, eine Andere als Deine.

            Und ich schrubte ja auch, dass es wahrscheinlich, egal mit welchem Einsatz, nicht zu dem Ziel kommen würde, dass Du Dir wünschst. Denn in meinen Augen kennst Du das Ziel immer noch nicht wirklich :-) und ich bin mir, Dich kennend, nicht sicher, ob Du glücklich(er) wärst, würdest Du es erreichen.
            Ich sehe da vor meinem inneren Zukunftauge einen DasManuel, der mit der ganzen Aufmerksamkeit, dem Druck des Liefern-Müssens und dem Gefallen-Wollens nicht zwingend zufriedener wäre.
            Verzeih‘, wenn ich zu direkt bin, aber Du hast um offenes Feedback gebeten.

            Und wie ich auch schrubte: Ich denke, dass der Kurs für Dich ein kompletter Erfolg war. Aus genannten Gründen und aus bereits erreichten Erkenntnissen :-)

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          2. Das Ziel ist klar: Ich stelle meine Gedanken deshalb öffentlich online weil ich möchte, dass Betrachter ihre Meinung dazu äußern – Kritik, Abscheu, Wohlwollen, Gefallen, Enthusiasmus… was auch immer.

            Wenn das nicht passiert oder ich mich deshalb verbiegen muss macht das Veröffentlichen keinen Sinn, denn reiner Exhibitionismus ist mein Begehr nicht.

            Im schlimmsten Falle zeige ich dir meine Werke einfach persönlich. Ich höre ja nicht auf, kreativ zu sein.

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      2. Für mich ist es, um das noch hinzuzufügen, dennoch ein persönlicher Verlust – auch wenn Du den Blog nicht schließt. Ich hab‘ da leider ’ne Vorahnung (gepaart mit Erfahrungen auf anderen Feldern) und die stimmt mich jetzt schon traurig.

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  2. Heute Morgen schon überflogen, aber keine Zeit für Feedback, weil ich nach einer bestimmten Geschichte suchte, die ich erinnerlich dachte, die aber woanders stand, wie mir zwischenzeitlich einfiel. Nun wissen Sie auch, wer die Tagesstatistik hochschnellen lies, falls Ihnen das immo wichtig ist, Verehrtster. Ich fand eine andere Story, die allerdings dringlichen Handlungsbedarf erforderte und, ach, lassen wir das…

    Meine Zusammenfassung heute: Sie schreiben gut, sehr gut sogar, Sie sind kreativ auf einer Ebene, die ich manchmal nicht zu fassen kriege. Und die Blogaufgaben sind echt Kwatsch für Sie. Ich muß also der liebsten Lila widersprechen (Krachknutscherpardöngsche!), denn ich lese weder Selbstmitleid noch Resignation heraus, sondern Feststellungen kwatschbetrefflich, die ich genau so teilen würde. Allerdings kenne ich Sie ja nicht so wie die Werteste…

    Bei Ihren Zeichnungen mußte ich echt kwietschen und habe mir eine Knoblochen dasmanuelporträtiert vorgestellt… weia!

    Herzliche Grüße in den Abend, Ihre Frau Knobloch, etwas bestimmter zugeneigt.

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    1. Guten Morgen – und vielen Dank für diesen äh bonfortionösen Kommentar (war das nun richtig geknoblocht?).

      In der Tat bemühe ich mich um Objektivität, welche natürlich grundlegend durch den eigenen Gedankenraum beschränkt ist. Und in der Tat mag stimmen, dass Madame Lila Dinge aus meinen Zeilen heraus’hört‘, die dem Ortsfremden nicht auffallen.

      Die Geschichte mit der Geschichte täte mich schon interessieren.

      Und falls der letzte Absatz andeutet, dass Frau Knobloch Interesse an Verdasmanuelifizierung in Zeichnungsform hat… nun, sowas macht immer Spaß. Gibt ihr Blog diesbezüglich genug Bildmaterial her?

      Liebe Grüße

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      1. Sie knoblochen ziemlich orbitösbonfortionös, danke, Wertester. Es ist mir eine vergnügliche Ehre.

        Der eigene Gedankenraum ist ja immer eine Beschränkung, die nur durch Horizonterweiterung aufzubrechen ist. deswegen muß man noch lange nicht so manche Einstellung teilen. Und auch nicht jedwedes Kunstwerk mögen, um mal bei Ihrer Kretivität zu bleiben. Ich bin zum Beispiel aus Gründen jedem Horror abhold und ziehe mich sofort zurück, wobei Horror bei mir sehrsehrsehr weites Gebiet umfasst… aber hier geht es nicht um mich.
        Ich kenne Ihre Blogkreise nicht, doch bin ich Ihnen noch nicht oft außerhalb diese Blogs über die Wortwege gelaufen. Verfügen Sie über genügend Zeit, um weiter über den Tellerrand zu blicken?
        Da tun sich Welten auf, die gernst neugierig zurückblicken.

        Die Geschichte mit der Geschichte behalte ich für mich, weil man manchmal egoistisch mit den Gutgeschichten umgegen muß.

        Außer dem Kleinstkommentierbildchen gibt es nicht viel von mir zu sehen, Schatten oder die obligaten Fußbildchen nur. Ich sah mich durch Ihre Zeichnungen selbst als Karikatur und weiate darob.
        Aber jetzt hammSe mich ganz schön angefixt, zu stimmig sind Ihre Kollegenzeichnungen und Ihre Lilakartendame ist übrigens oberorbitösbonfortionös, ich denke mal drüber nach…

        Liebe Grüße zurück, Ihre Frau Knobloch, herzlich zugeneigt.

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        1. Tun Sie das, meine Liebe.

          Was das Weitblicken angeht… das mache ich, möglicherweise jedoch in den ‚falschen‘ Blogs.

          Allerdings ja, ich könnte mehr – lesen oder schauen, zumindest. Möglicherweise können Sie mir ja etwas empfehlen?

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          1. Na dann stapele ich Ihnen auf einem Silbersilbentablettchen mal ein paar Pupillenpralinchen auf, Wertester!

            Als Zeichner wird Sie Jojo bestimmt inspirieren, dessen Linkliste enthält weitere Superiösstiftstrichler:
            http://blog.beetlebum.de/

            Mein geliebter Mo schwächelt blogtechnisch derzeit etwas, ist aber immer einen Nasereinstecker wert:
            http://mobeumers.econceptum.com/

            Bei WordPress bräuchten Sie sich nur durch meine eigengeklöppelte Lieblinksliste klicken, die Mischung ist wahrlich horizonterweiternd. Sie könnten Herrn Winter mögen:
            http://talkinggiants.com/

            Beim Faktoiden habe ich Sie glaubeichzumindest schon bemerkt, sprachgewaltige Wortgemälde fabuliert die Karfunkelfee:
            https://karfunkelfee.wordpress.com/

            Herrn Lombardi möchte ich Ihnen nahelegen, den trüffeligen Herrn Hund und die altersweise Wildgans, die einem Jungbrunnen gleicht für mich:
            https://chrisslombardi.wordpress.com/
            https://hundstrueffel.wordpress.com/
            https://wildgans.wordpress.com/

            Beim Disputnik bekomme ich regelmäßig Wortlosanfälle, so grandios und bitter schreibt er zuweilen:
            http://disputnik.com/

            Ach, ich merke schon, wie vermessen so eine Leseempfehlung im Grunde ist, denn ich könnte noch zigfach weiterverlinken. Lassen sie sich einfach mal treiben, Anregungen haben Sie jetzt rauhmengig.
            Ich will nun selber noch weiter, gestrig war ich nur kurz auf einer Online- Vernissage, die Sie auch inspirieren könnte:
            http://www.helminger-projekte.com/graugans/

            Abendtagwerkende Grüße, Ihre Frau Knobloch.

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  3. Eine wirklich interessant gemischte Symbolleiste hast du da ! Ich sinniere gerade darüber ob ein Hakenkreuz – zumindest in deutschen Landen – in jedem Zusammenhang abzulehnen ist ….. Hier passt es jedenfalls schon rein graphisch gut dazu ….

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